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Dienstag, 06. Dezember 2016 Pro-aktive Wartung im Ex-Bereich mit dem IS1+ Remote I/O

Kategorie: Produkt-News

Höhere Anlagenverfügbarkeit dank intelligenter Diagnose in Zone 1

IS1+ mit integrierter Verschleißerkennung meldet „Wartungsbedarf“ nach NAMUR NE107 und ermöglicht pro-aktive Wartungskonzepte

Mit dem Remote I/O-System IS1+ von R. STAHL sind pro-aktive Wartungskonzepte in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 und 2 umsetzbar, in denen Wartungsarbeiten besonders aufwändig und teuer sind. Indem vorausschauende Meldungen und rechtzeitiges Eingreifen gravierende Störungen und Anlagenstillstände verhindern, sinken nicht nur die regulären Betriebskosten, sondern vor allem unkalkulierbare Ausfallschäden lassen sich vermeiden. Zu den innovativen Funktionen von IS1+ gehört eine intelligente Selbst-Diagnose, die Fehler frühzeitig erkannt und Anwender warnt, bevor ein Schaden ernste Wirkung zeigt – gegebenenfalls zwölf Monate vor einem möglichen Ausfall.

Das Remote I/O-System überwacht dazu neben allen internen Komponenten wie beispielsweise der redundant aufgebauten BusRail auch permanent Betriebsparameter und äußere Bedingungen. Zu diesen zählen zum Beispiel Umgebungstemperatur, Temperaturwechsel, Strombelastung der I/O-Module oder Ein- und Ausschalt-Vorgänge. Aus den erfassten Werten wird über einen smarten Algorithmus die verbleibende Lebensdauer abgeleitet.

Die Alarmierung orientiert sich an der allgemein anerkannten NAMUR NE107 zur „Selbstüberwachung und Diagnose von Feldgeräten“. Die Meldung „Wartungsbedarf“ wird einerseits lokal am I/O-Modul durch eine blau leuchtende LED angezeigt. Außerdem wird eine entsprechende Diagnosemeldung zum Leitsystem und Plant Asset Management übertragen. Im IS1+ DTM erscheint die blaue Wartungsmeldung mit dem definierten Symbol und einem erklärenden Text.

Neben Wartungsbenachrichtigungen liefert die intelligente Diagnosefunktion von IS1+ natürlich noch weitere Hinweise. So werden beispielsweise Signalfehler kanalbezogen durch rote LEDs und außerdem durch Fehlertelegramme gemeldet. Für eine optimierte Applikationserstellung im Leitsystem bei IS1+ für PROFIBUS DP wurde darüber hinaus das Signal-Statusbit eingeführt: Angelehnt an das Statusbyte etwa bei PROFIBUS PA wird für jeden Prozesswert der Zustand „gut“ oder „schlecht“ (beispielsweise bei Leitungsfehlern) ergänzt und zyklisch  übertragen.

 

Pressekontakt:

R. STAHL

Kerstin Wolf

Am Bahnhof 30
74638 Waldenburg

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Fax: 07942 / 943 - 404300
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